Chirurgische Eingriffe
Zahnextraktion
Eine Zahnextraktion ist der chirurgische Eingriff zur Entfernung eines Zahns, der aufgrund von Karies, Parodontitis, Platzmangel oder Traumata nicht erhalten werden kann. Nach der Extraktion erfolgt die Wundversorgung durch Blutstillung mit einer sterilen Kompresse. In manchen Fällen sind Nähte erforderlich, um eine optimale Heilung zu fördern. Patienten sollten auf Rauchen, heiße Speisen und körperliche Anstrengung verzichten, um Wundheilungsstörungen zu vermeiden.
Abszessdrainage
Ein Abszess im Mundbereich ist eine schmerzhafte, eitrige Entzündung, die in der Regel durch eine bakterielle Infektion entsteht. Um die Beschwerden schnell zu lindern und eine Ausbreitung der Entzündung zu verhindern, ist eine Abszessdrainage oft notwendig. Dabei wird der Eiter gezielt über einen kleinen Einschnitt abgeleitet. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung und bringt rasche Erleichterung. Im Anschluss kann eine weiterführende Behandlung, etwa eine Wurzelkanalbehandlung oder die Entfernung des entzündeten Zahns, erforderlich sein. Eine frühzeitige Therapie ist wichtig, um Komplikationen wie Knochen- oder Gewebeinfektionen zu vermeiden. Wir beraten Sie gerne individuell und sorgen für eine schonende und effektive Behandlung.
Zystektomie
Bei einer Zystektomie handelt es sich um die chirurgische Entfernung einer Zyste im Kieferbereich. Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, die häufig unbemerkt wachsen und umliegendes Gewebe oder Zähne schädigen können. Um Komplikationen vorzubeugen, wird die Zyste vollständig entfernt – meist unter örtlicher Betäubung. Der Eingriff ist in der Regel schonend und gut planbar. Je nach Lage der Zyste kann im Anschluss eine begleitende Behandlung, wie eine Wurzelspitzenresektion oder Knochenaufbau, notwendig sein. Nach der Operation sorgen wir für eine engmaschige Nachkontrolle und begleiten Ihre Heilung individuell. Unser Ziel ist es, Funktion und Gesundheit Ihres Kiefers langfristig zu erhalten.

